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Prunus laurocerasus
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Prunus laurocerasus

Kirschlorbeer

Synonyme: Cerasus laurocerasus, Laurocerasus officinalis, Laurocerasus otinii, Laurocerasus ottinii, Laurocerasus vulgaris, Padus laurocerasus, Prunus grandifolia

Herkunft
Südeuropa, Südwestasien

Biologie
Immergrüner Strauch in Gärten; bis 6 m hoch; besiedelt Waldränder und Lichtungen; ledrige Blätter; weisse Blüten in 10 – 15 cm langen, aufrechten Trauben von April bis Mai; glänzend schwarze, kugelige Früchte von 7 – 10 mm Durchmesser. Die Früchte/Samen werden von Vögeln und Füchsen über weite Distanzen verschleppt.

Auswirkungen
Verwilderte Bestände, zunehmend in Wäldern anzutreffen; Aufkommen anderer Arten wird durch die Schattenbildung der immergrünen Blätter verhindert; giftige Pflanze.

Massnahmen
Regelmässiger Heckenschnitt, Früchte vor Reife entfernen. Unerwünschte Jungtriebe und etablierte Bestände ausgraben, evtl. mit Herbizid behandeln (Fachbewilligungspflicht). Stockausschläge mehrere Jahre zurückschneiden, in Kehrrichtverbrennung oder Biogasanlage entsorgen.

Infopflicht
Informieren Sie Ihre Kunden über das invasive Potential, den korrekten Umgang und die fachgerechte Entsorgung. Diese Pflanze muss im Verkauf bezeichnet oder es muss dazu vollumfänglich beraten werden. Schmale Stecketiketten und Pflanzenbanderolen mit gleichem Etikettentext können bei info@jardinsuisse.ch bestellt werden. Download PDF

Empfehlung
Nehmen Sie die Art aus Ihrem Sortiment.

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