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Galega officinalis
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Galega officinalis

Geissraute

Synonyme: Galega bicolor, Galega patula, Galega persica, Galega vulgaris

Herkunft
Südosteuropa

Biologie
Staude (30 – 80 cm), Stängel hohl. Blätter unpaarig gefiedert, kurz gestielt, mit 5 – 8 Fiederpaaren. Teilblätter schmal-lanzettlich bis oval. Blüten in aufrechten Trauben. Krone hell-lila bis weiss; blüht von Juni – Juli. Frucht zylindrisch, gerade, 2 – 5 cm lang und 2 – 3 mm dick, vielsamig.

Auswirkungen
Als Gründünger kultiviert, aber regelmässig verwildert an Strassen- oder Flussböschungen, in Wiesen und an Ruderalstandorten. Blühende Pflanzen – ob frisch oder trocken – sind für Schafe und Rinder giftig und können zum Tod führen.

Massnahmen
Die Nutzung der Pflanze stoppen, kleinere Bestände sofort ausreissen, grössere Bestände durch Mähen eindämmen. Pflanzenmaterial in Kompostier­anlage oder Biogasanlage entsorgen.

Infopflicht
Informieren Sie Ihre Kunden über das invasive Potential, den korrekten Umgang und die fachgerechte Entsorgung. Diese Pflanze muss im Verkauf bezeichnet oder es muss dazu vollumfänglich beraten werden. Schmale Stecketiketten und Pflanzenbanderolen mit gleichem Etikettentext können bei info@jardinsuisse.ch bestellt werden. Download PDF

Empfehlung
Pflanze sofort aus dem Sortiment nehmen, nicht mehr produzieren und verwenden. Die Art gehört zu den Problempflanzen in der Landwirtschaft (giftig für das Vieh), Kontrollmassnahmen sind kaum möglich.

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