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Bunias orientalis
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Bunias orientalis

Östliches Zackenschötchen, Glattes Zackenschötchen

Synonyme: Bunias perennis, Bunias winterli, Laelia orientalis, Laelia podocarpa, Myagrum taraxacifolium, Rapistrum glandulosum

Herkunft
Osteuropäisch-westasiatisch

Biologie
Kraut 30 – 120 cm hoch, Stängel verzweigt, kahl oder mit vereinzelten Haaren. Untere Blätter bis 40 cm lang, tief fiederteilig, mit wenigen schmalen Abschnitten und grossem dreieckigem Endabschnitt. Obere Blätter viel kleiner und weniger geteilt. Kronblätter gelb, gerundet, 5 – 6 mm lang. Früchte ei­förmig, 6 – 10 mm lang, ohne Flügel, aber mit unregelmässigen Höckern und ca. 1 mm langem Griffel, auf 12 – 15 mm langem, aufrecht abstehendem Stiel. Gelbe Blüten von Mai – August.

Auswirkungen
Wächst auf Wiesen und Weiden, Äckern, Schuttplätzen, Böschungen; in Hügelgebieten (300 – 1500 m ü. M.); vorkommend im Wallis, der Westschweiz, im Jura und in Graubünden. Wird vom Vieh gemieden, verdrängt einheimische Flora. Problemunkraut in der Landwirtschaft und auf Ruderalflächen.

Massnahmen
Einzelne Pflanzen sofort entfernen, Überweidung vermeiden. Bei der Abfuhr ein weiteres Ausbreiten vermeiden.

Infopflicht
Informieren Sie Ihre Kunden über das invasive Potential, den korrekten Umgang und die fachgerechte Entsorgung. Diese Pflanze muss im Verkauf bezeichnet oder es muss dazu vollumfänglich beraten werden. Schmale Stecketiketten und Pflanzenbanderolen mit gleichem Etikettentext können bei info@jardinsuisse.ch bestellt werden. Download PDF

Empfehlung
Pflanze sofort aus dem Sortiment nehmen, nicht mehr produzieren und verwenden (Verkaufsverzicht).

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